Mag. Birgit Flaggl

psychologische Praxis

DIRNDLTAL EXTREM ULTRATRAIL


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23.08.2017

RESÜMEE

Was bleibt jetzt noch zu sagen, am Ende meines Projektes? Nun, es mag wohl das Ende des Projektes sein, zugleich aber war es auf jeden Fall der Start zu meiner Leidenschaft für Ultraläufe, welche ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde.

Im letzten dreiviertel Jahr habe ich auf jeden Fall meinen Körper in Trainings- und Belastungssituationen sehr gut kennengelernt und weiß, dass es mir möglich ist, durch mentale Stärke Tiefpunkte überwinden und körperliche Grenzen übertauchen.

Trainingsausfälle nehme ich mittlerweile gelassener, beim Training bin ich wesentlich konsequenter als am Anfang.

Was ich auch gemerkt habe ist, dass ich durchaus körperliche Grenzen überschreite. Wenn bei mir aber der Eindruck entsteht, dadurch längerfristig der Gesundheit zu schaden, entscheide ich mich aber dennoch im Sinne der Gesundheit und nicht für das Ausreizen der Grenzen auf Biegen und Brechen.

Hier stellt für mich allerdings durchaus auch die Frage, ob man die Grenzen doch noch weiter ausweitet (weil sicher kann ich es ja in dem Moment nicht sagen, ob wirklich langfristige Folgeschäden entstehen) oder ob es ganz gut ist, dass ich hier mehr auf den Körper höre.

Last but not least – ich habe zwar den Dirndltal Ultratrail - den eigentlichen Höhepunkt des Projektes - nicht gefinisht – aber im Sinne des Projektes aus meiner Sicht schon gezeigt, wie gut mentale Strategien wirken können!
Hätte mir nämlich jemand vor ein paar Jahren gesagt, dass ich mal 74 km mit etlichen HM laufen werde, noch dazu mit einer, für solche Distanzen, so kurzen Trainingsvorlauf, hätte ich gemeint – unmöglich – tja, ich wurde eines Besseren belehrt!



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